Homöotherapie mit Biokatalysatoren
Kernmethode der Praxis seit zwei Generationen
Die Homöotherapie mit Biokatalysatoren geht auf den deutschen Arzt und Homöopathen Hans-Heinrich Reckeweg zurück, den Begründer der Firma Biologische Heilmittel Heel® in Baden-Baden. Reckeweg beobachtete, dass viele chronische Erkrankungen mit einer Störung des Stoffwechsels einhergehen — mit einer Ansammlung von Stoffwechselprodukten, die er „Homotoxine“ nannte. Biokatalysatoren sollen diese Stoffwechselblockaden lösen und den Körper bei der Ausscheidung unterstützen.
Was Biokatalysatoren sind
Homöopathisch aufbereitete und potenzierte Substanzen aus fünf Gruppen: Enzyme, Hormone in potenzierter Form, Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine sowie Pflanzenextrakte. In meiner Praxis setze ich fast ausschließlich Biokatalysatoren ein, die biochemisch für den Zitratzyklus und weitere zentrale enzymatische Prozesse in den Zellen relevant sind.
Wie die Therapie abläuft
Zwei Darreichungsformen gibt es. Die Basistherapie sind orale Tropfen, die ich je nach Bild individuell zusammenstelle. Zusätzlich Injektionen — die Ampullen werden für jeden Patienten individuell kombiniert, das ist die einzige weitere Arzneiform für diese Therapie.
Die Methode versteht sich als regulative Begleittherapie, nicht als Ersatz für notwendige schulmedizinische Diagnostik. Sie lässt sich gut mit anderen Verfahren der Praxis verbinden — insbesondere mit der Hautberatung, der Allergiebehandlung und der Darmsanierung.
60 Jahre Erfahrung in der Familie
Mein Vater Erwin Seutemann hat die Methode seit den frühen 1950er-Jahren in Karlsruhe angewandt, meine Mutter Sigrun Seutemann bis 1984 in Weingarten, Karlsruhe und Konstanz. Ich führe die Linie seit meiner Heilpraktiker-Zulassung 2008 fort. Die Biokatalysator-Therapie ist damit die kontinuierlichste Methode in der Praxis — über zwei Generationen und mehr als sechs Jahrzehnte.

